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Verfahren archiviert | Teutenberg GmbH aus Lünen

Startseite > Leistungen > Archiv > Abdichtung | Lastfälle nach DIN 18195

Mit Einführung der Normenreihe DIN 18531 bis 18535 in 2017, wurden die unten stehenden Regelungen der DIN 18195 ersetzt.

Bodenfeuchte

Bodenfeuchte ist im Erdreich vorhandenes, kapillar gebundenes und durch die Kapillarkräfte auch entgegen der Schwerkraft fortleitbares Wasser. Bodenfeuchte ist als Mindestbeanspruchung im Boden immer vorhanden. Eine dem Lastfall Bodenfeuchte vergleichbare Belastung wird durch das von Niederschlägen herrührende nicht stauende Sickerwasser erzeugt. Mit dem Lastfall darf nur gerechnet werden, wenn das Baugelände bis zu einer ausreichenden Tiefe unter der Fundamentsohle und auch das Verfüllmaterial der Arbeitsräume aus stark durchlässigen Böden, z.B. Sand oder Kies, bestehen. Voraussetzung ist, dass die Böden für in tropfbare-flüssiger-Form anfallendes Wasser so durchlässig sind, dass es ständig von der Oberfläche des Geländes bis zum freien Grundwasserstand absickern kann und sich auch nicht vorübergehend, beispielsweise bei starken Niederschlägen aufstaut. Dies fordert einen Durchlässigkeitsbeiwert (k) von mind. 10-4m/s

Bodenfeuchte

nichtstauendes Sickerwasser

Die Feuchtigkeitsbeanspruchung liegt auch, wenn bei wenig durchlässigen Böden eine Dränung nach DIN 4095 vorhanden ist, deren Funktionsfähigkeit auf Dauer gegeben ist.

nichtstauendes Sickerwasser

aufstauendes Sickerwasser

Der Lastfall „Aufstauendes Sickerwasser“ liegt vor, wenn die Kelleraußenwände oder Bodenplatte mit Gründungstiefen bis zu 3,00 m unter GOK, in wenig durchlässigen Böden ohne Drainung nach DIN 4095 vorhanden sind. Weiterhin müssen Bodenart und Geländeform so beschaffen sein, dass nur Stauwasser zu erwarten ist und der nach Möglichkeit, langjährig ermittelte Bemessungswasserstand muss mindestens 300 mm unter der Unterkante Kellersohle liegen.

aufstauendes Sickerwasser

Grundwasser

Der Lastfall „Drückendes Wasser“ liegt vor, wenn das Gebäude bzw. Gebäudeteile Grundwasser oder Schichtenwasser ausgesetzt sind. Der Lastfall drückendes Wasser ist unabhängig von der Gründungstiefe, Eintauchtiefe und Bodenart.

Drückendes Wasser ist Wasser, das von außen oder innen einen hydrostatischen Druck ausübt. Der Druck ist abhängig von der Höhe der anstehenden Wassersäule, z.B. Stau- und Grundwasser

Grundwasser