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Holzschädlinge | Echter Hausschwamm

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Echter Hausschwamm (Serpula lacrimans)

Vom Echten Hausschwamm befallenes Holz weist eine typische Braun oder Destruktionsfäule auf. Es zerfällt gewöhnlich in grobe, rechteckige oder würfelartige Stücke (“Würfelbruch“). Im fortgeschrittenen Stadium lässt sich das Holz zu Pulver verreiben. Der Echte Hausschwamm benötigt für seine Entwicklung organischen Nährboden. Für die Keimung am Holz sind Holzfeuchten u > 20 % erforderlich. In bewohnten Gebäuden dürften heutzutage solche Holzfeuchten kaum auftreten. Erst bei Wasseraufnahme, z.B. undichte Stellen in der Dachhaut durch die Regen eindringen kann, Leitungswasserschäden im Innenbereich, falsch angebrachte Außenwandabdichtungen, usw. können ideale Keimungsbedingungen an verdeckten Holzbauteilen (z.B. Mauerlatte, Dachbalken usw.) entstehen.

Bei längeren Trockenperioden verfällt der Echte Hausschwamm in eine Trockenstarre und kann in dieser mehrere Jahre verbleiben. Wird danach wieder Feuchtigkeit zugeführt, wächst der Pilz wieder erneut und beginnt organische Materialien zu zersetzen. Diese besonderen Fähigkeiten machen ihn zum gefährlichsten Gebäudeschädling, zumal sein Wachstum in der Anfangsphase im Verborgenen stattfindet. Erst im fortgeschrittenen Stadium sind die verursachten Schäden nicht mehr zu übersehen.

Die Sporen des Echten Hauschwamms sind rostbraun.

Die günstigsten Wachstumstemperaturen liegen bei + 18°C bis + 20°C. Steigen die Temperaturen permanent über + 26°C an, nimmt das Wachstum rapide ab und führt meist zum Stillstand. Im Mauerwerk kann es zu einem latenten Wachstum kommen, wie es in der Praxis häufig beobachtet wird.