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Holzschädlinge | Weißer Porenschwamm

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Weißer Porenschwamm (Antrodia sp.)

Mikroskopisches Schadensbild

Hyphendurchmesser ca. 1,5 µm mit Abzweigungen und Verdickungen.

Vereinzelt Gefäßhyphen ohne Ringverdickung. 

Der Weiße Porenschwamm (Antrodia sp.) ist ein cellulosezerstörender Nassfäuleerregerpilz und ruft eine Braun- bzw. Destruktionsfäule hervor. Das befallene Holz weist eine braune Verfärbung mit würfelbruchartigem Zerfall auf.

Lebensbedingungen:

  • Holzfeuchte 30 % – 90 %
  • Temperatur 3 °C – 36 °C

Weiße Porenschwämme erzeugen eine für die Braunfäule charakteristische braune Verfärbung, in Verbindung mit einem würfelbruchartigen Zerfall des Holzes. Bei fortgeschrittenem Befall lässt sich das Holz zu Pulver verreiben.

Die wichtigsten Arten der Gruppenbezeichnung sind:

  • Fibroporia vaillantii
  • Antrodia sinuosa
  • Antrodia serialis

Sie befallen vorwiegend Nadelholzarten, mit einer hohen Holzfeuchtigkeit, während Laubholz selten befallen wird.

Sie benötigen eine Holzfeuchte von u = 40 bis 50 % für ihre optimale Entwicklung. Weiße Porenschwämme können trockenes Holz nicht befallen, daher stellt er sein Wachstum bei Feuchteentzug ein. Bei einem Unterschreiten der für das Wachstum notwendigen Holzfeuchte von 25 %, verfällt das Myzel in eine Trockenstarre ohne abzusterben und kann bei erneuter Feuchtezufuhr das Wachstum selbst nach langjähriger Trockenstarre wieder aufnehmen.

Sie wachsen innerhalb einer Temperaturspanne von ca. + 3°C bis + 40°C. Die optimale Wachstumstemperatur liegt bei etwa + 27°C.

Unter idealen Wachstumsbedingungen ist der Fibroporia vaillantii in der Lage einen Zuwachs von 12,5 mm pro Tag auszubilden. Damit ist er der am schnellsten wachsende Holzzerstörer der Porenschwamm-Gruppe.

Die anderen Antrodia-Arten wachsen dagegen nur 5-6 mm pro Tag.

Das Myzel ist im Anfangsstadium schneeweiß, dem des Echten Hausschwamms sehr ähnlich und wächst eisblumenartig bzw. federförmig. Dieses wird besonders kräftig an Stellen mit feuchter, stagnierender Luft ausgebildet und kann auch auf holzfreies Material übergreifen. Die sich aus dem Myzel bildenden Stränge sind relativ dünn und bleiben auch im trockenen Zustand biegsam. Poröses Mauerwerk kann, genau wie beim Echten Hausschwamm, vollständig durchwachsen werden.

Fruchtkörper bilden sich in Gebäuden nur selten und wenn an Unterseite befallener Hölzer. Sie stellen weiße, im Alter cremefarbene oder grau verfärbte Häute bzw. Polster dar, die dem Substrat eng anliegen. Charakteristisch sind die mit bloßem Auge erkennbare Röhren- bzw. Porenschicht. Die Sporen sind farblos.

Die Antrodia-Arten treten oft in Dachkonstruktionen und am im Freien verbauten Holz auf, während Fibroporia vaillantii oft in den unteren Balkenlagen im Erdgeschossbereich sowie an verbauten Hölzern in feuchten Kellerbereichen anzutreffen ist.