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elektrische Widerstandsmessung

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Feuchtemessung mittels elektrischem Widerstand

Das Messprinzip beruht auf den feuchteabhängigen elektrischen Eigenschaften der Baustoffe. Feuchte mineralische Baustoffe haben einen geringeren Widerstand und leiten Strom besser.

Es werden Elektroden in den zu beurteilenden Baustoff eingebracht. Soll die Untersuchung zerstörungsfrei durchgeführt werden, werden Oberflächenelektroden verwendet.

Durch das Messgerät wird eine Spannung und ein Messstrom erzeugt. Der Strom fließt von dem Messgerät über die 1. Elektrode weiter zur 2. Elektrode und zurück zum Messgerät.

Mit den bekannten vom Messgerät erzeugten Größen der Spannung und des Messstromes wird der Widerstand durch das Messgerät errechnet, zu einem Messwert umgewandelt und angezeigt.

Teutenberg innovative Bautechnik GmbH - Lünen - elektrische Widerstandsmessung

Messgerät mit unterschiedlichen Messonden für verschiedene Einsatzbereiche

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Einschlagelektroden zur Messung von Holzfeuchte

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Flachelektroden werden im Bereich des Estrichrandstreifens eingeführt. Somit ist eine Messung im Bereich der Dämmung eines schwimmenden Estrichs möglich

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Prinzipdarstellung der elektrischen Widerstandsmessung

In der Regel wird eine Gleichspannung angelegt und der gemessene Widerstand als dimensionsloser Zahlenwert oder über Leuchtdioden auf dem Messgerät angezeigt.

 Bei einem hohen Widerstand (trockener Baustoff) ist der Zahlenwert kleiner als bei einem geringeren Widerstand (feuchter Baustoff).

Zu beachten ist, dass jeder Baustoff einen von dem Feuchtegehalt abhängigen Widerstand hat. Dieses macht sich nicht nur bei unterschiedlichen mineralischen Baustoffen wie z.B. Gips oder Zementputz bemerkbar, sondern führt auch bei der durch den Mischvorgang verursachten unterschiedlichen Dichte des gleichen Baustoffes zu unterschiedlichen Messergebnissen.

 Ein weiterer erheblicher Einflussfaktor ist die Belastung des zu prüfenden Bauteils durch Salze. Ein mit Salzen belasteter Baustoff weist wesentlich höhere Messwerte auf.

Ein stupides Ablesen des Messwertes lässt hier nur den Schluss zu, dass der Baustoff feucht ist. Diese Schlussfolgerung muss nicht zwangsläufig richtig sein.

Dass die Ursache für eine Salzbelastung von mineralischen Baustoffen natürlich durch von außen eindringende, mit Chloriden und/oder Nitraten belastete Feuchtigkeit verursacht worden sein kann und somit zumindestens ein indirekter Hinweis auf Feuchtigkeit gegeben ist, sollte bei Fachleuten als bekannt vorausgesetzt werden können.

 Die elektrische Widerstandsmessung kann nur als Vergleichsfeuchtemessung verwendet werden.

Es wird in einem als trocken zu bezeichnenden Bereich des Bauteils ein Referenzwert ermittelt. Dieser kann dann mit Messwerten in den betroffenen Bereichen in Relation gesetzt werden und somit eine Aussage über den qualitativen Feuchtegehalt des Baustoffs getroffen werden.

Diese Interpretation des Messwertes erfordert Erfahrung und Umsicht.